Uni Stuttgart und Ulm gewinnen Wettbewerb mit dem Zukunftscluster "Quantensensoren der Zukunft" (QSens)

Foto: Universität Stuttgart, Max Kovalenko

Am 3. Februar wurden die Sieger des "Clusters4Future"-Wettbewerbs des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) bekanntgegeben. Unter den Gewinnern ist das Zukunftscluster „Quantensensoren der Zukunft“ (QSens), in dem sich die Universitäten Stuttgart und Ulm, das Institut für Mikroelektronik Stuttgart (IMS CHIPS) sowie verschiedene Industriepartner zusammengetan haben. Es erforscht innovative Quantensensoren, die eine bisher unerreichte Empfindlichkeit und räumliche Auflösung realisieren können. Anwendungen reichen von der personalisierten Medizin über das automatisierte Fahren bis zur Informationstechnologie.

Ziel des Clusters ist der Aufbau eines regionalen Innovationsökosystems, das die hohe Einstiegshürde für die zunehmende Nutzung der Quantentechnologien deutlich reduziert. In den kommenden zehn Jahren fördert das BMBF Zukunftscluster mit bis zu 450 Millionen Euro – aus der Wirtschaft kommen Zuwendungen in ähnlicher Höhe.

Der Rektor der Universität Stuttgart, Prof. Wolfram Ressel, sagte nach der Verkündung durch Bundesforschungsministerin Anja Karliczek: "Ich gratuliere allen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Zukunftscluster „Qsens“ der Universitäten Stuttgart und Ulm, dass sie gemeinsam mit Forschungspartnern aus der Industrie zu den Gewinnern des BMBF-Wettbewerbs gehören. Diese prominente Förderung trägt zu einer konsequenten Weiterentwicklung des Potenzialbereichs Quantentechnologie der Universität Stuttgart und der Forschungsexpertisen an der Universität Ulm bei. Sie wird unsere Forschungsleistungen auf diesem Zukunftsgebiet noch sichtbarer machen."

Wettbewerb „Clusters4Future“
Mit dem themenoffenen Wettbewerb „Clusters4Future“ will das BMBF – im Rahmen der Hightech-Strategie 2025 – eine Stärkung des Wissens- und Technologietransfers erreichen. Die sieben Zukunftscluster wurden in einem mehrstufigen Prozess von einer unabhängigen Expertenjury ausgewählt. Insgesamt waren 137 Wettbewerbsskizzen eingereicht worden.

Mehr erfahren

Weitere Nachrichten