Ministerium fördert Reallabore für Klimaschutz an der Uni Stuttgart und der HfWU Nürtingen-Geislingen

Photo: Daniel von Appen on Unsplash

Reallabore sind ein wichtiger Baustein, um Wissenschaft und Forschung in die Gesellschaft zu tragen. Das Wissenschaftsministerium fördert daher ab sofort fünf Reallabore in Baden-Württemberg im Bereich Klimaschutz mit dem Ziel, die Kooperation und den Austausch von Hochschulen mit Partnern aus lokaler Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft und Wirtschaft zu stärken.

Aus der Hochschulregion werden das Reallabor "CampUS hoch i" der Universität Stuttgart sowie das "MobiQ" der HfWU Nürtingen-Geislingen gefördert. Insgesammt stellt das Ministerium den fünf ausgewählten Reallaborgen 6 Millionen Euro über eine erstmalige Laufzeit von drei Jahren zur Verfügung.

Reallabor CampUS hoch i – CampUS intelligent gemacht (Projektkoordination Universität Stuttgart):

Im geplanten Reallabor CampUS hoch i werden Möglichkeiten zur Umsetzung von Klimaneutralität in Liegenschaften exemplarisch an Neu- und Bestandsgebäuden des Campus Vaihingen analysiert und demonstriert. CampUS hoch i setzt hierbei nicht nur verschiedene Gebäudetypen, intelligente Technologien (KI, smart buildings, etc.) und eine Quartierseinbindung in den Mittelpunkt: Es arbeitet insbesondere mit den Menschen, die Gebäude nutzen, planen und verwalten, in verschiedenartigen Formaten zusammen.

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MobiQ: Nachhaltige Mobilität durch Sharing im Quartier (Projektkoordination Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen):

Mobilität ist die Voraussetzung für das Funktionieren von Wirtschaft und Gesellschaft. Sie unterliegt heute jedoch einem tiefgreifenden Transformationsprozess. MobiQ nimmt diesen Prozess zum Anlass, sich der Herausforderung zu stellen, dass für dauerhafte Nachhaltigkeitseffekte im Verkehr nicht allein technologische und wirtschaftliche Transformationen erforderlich sind, sondern gleichermaßen soziale Innovationen einer zivilgesellschaftlichen Mobilitätskultur. Das Projekt adressiert die anstehenden sozialen und ökologischen Herausforderungen bzgl. der Nutzung unterschiedlicher Mobilitätsformen.

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