Modellstadt der Uni Hohenheim ermöglicht Simulationen zum Verlauf der Corona-Pandemie

© Universität Hohenheim

Ihr fragt euch, welche Auswirkungen Ausgangssperren und social distancing tatsächlich haben? Und wie der Verlauf der Corona-Pandemie durch die Maßnahmen der Politik beeinflusst wird? Die Universität Hohenheim bietet jetzt die Möglichkeit, in einem Online-Politiklabor selbst zu testen, welche Auswirkungen die verschiedenen Instrumente auf den Verlauf der Epidemie haben. Mit welchen Mortalitätsraten ist zu rechnen und welchen zeitlichen Verlauf wird die Krise nehmen?

In einer virtuellen Modellstadt der Uni Hohenheim kann der Nutzer Gesundheitspolitik selbst gestalten und beobachten, wie die Maßnahmen wirken. Was passiert z. B. wenn er die infizierten Menschen in häusliche Quarantäne schickt, die Schulen schließt, mit Gesundheitsaufklärung die allgemeinen Hygienebedingungen verbessert oder die Bettenkapazität in den Krankenhäusern aufstockt. Alle Maßnahmen beeinflussen die Anzahl der schweren Fälle und der Verstorbenen sowie die Länge der Pandemie. Mit diesem Wissen kann ein besseres Verständnis für die komplexen Zusammenhänge erreicht werden.

Ein solches Modell, ein sogenanntes Politik-Labor, hat das Team um den Innovationsforscher Prof. Dr. Andreas Pyka, bestehend aus Dr. Ben Vermeulen und Dr. Matthias Müller, nun auf der Homepage des Lehrstuhls für Innovastionsökonomik veröffentlicht.

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