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Studierende übers Studieren
Pädagogische Hochschule Ludwigsburg


Weitere Studentenansichten von Studierenden der jeweiligen Hochschulen finden Sie im Bereich Hochschulübersicht


Joana Armbruster, 24
Joana Armbruster, 24

Lehramt für Sonderpädagogik, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg

Inklusion, Gemeinschaftsschule? - Uns Sonderpädagoginnen braucht man in jedem Fall! Andere Menschen in ihrer Individualität zu schätzen und zu fördern, gehört für mich schon immer dazu. Dieses Interesse ist von Vorteil, wenn wir an der PH Ludwigsburg unter anderem Soziologie, Erziehungswissenschaften, Psychologie, Didaktik und Medizin studieren, um einen kleinen Einblick in das breitgefächerte Studium der Sonderpädagogik zu bekommen. Zu Beginn des Studiums wählt man zwei Fachrichtungen aus, die nach den vier Semestern des Grundstudiums vertieft werden. Der Übergang zur Sonderpädagogik im fünften Semester wird durch das Integrierte Semesterpraktikum (ISP) markiert, bei dem wir an den Schulen unserer ersten Fachrichtung ein Semester lang praktisches Know-how erwerben. Schon während meines Freiwilligen Sozialen Jahres in der Bretagne konnte ich in einer Einrichtung für erwachsene Menschen mit geistiger Behinderung wertvolle Erfahrungen sammeln. Dennoch stellt das ISP einen Meilenstein in der Lehrerprofessionalität dar: man unterrichtet mehrmals die Woche in einer Klasse, reflektiert und erlebt den Lehreralltag im Mikrokosmos Schule jeden Tag hautnah, was sehr bereichernd ist. Das Studium ist durch die vier Praktika sehr praxisorientiert. Wer wie ich auch eine Leidenschaft für Fremdsprachen hat, ist an der PH Ludwigsburg genau richtig. Zahlreiche Partnerschaften zu anderen Hochschulen ermöglichen eine andere Perspektive, unvergessliche Momente und Freundschaften überall in der Welt – ob durch Praktika, die Tätigkeit als Teacher Assistant oder durch die Teilnahme an internationalen Projekten. Ich habe erst ein dreimonatiges Praktikum an einer Sonderschule in England absolviert, bevor es im Anschluss an das renommierte Institute of Education an der University of London ging – ideal um vor spektakulärer Kulisse in Themen der Sonderpädagogik einzutauchen und nebenbei das Englisch zu verbessern. Neben dieser Erfahrung schätze ich auch die kulturellen, sportlichen und sprachlichen Angebote der Hochschule. Im neuen Semester werde ich anfangen Türkisch zu lernen.

www.ph-ludwigsburg.de

Anne-Franziska Heidenreich, 26
Anne-Franziska Heidenreich, 26

Kulturmanagement, Pädagogische Hochschule, Ludwigsburg

Wir „brennen“ alle für etwas: Wer Kulturmanagement in Ludwigsburg studiert, stand unlängst vor der Frage, welchem Gebiet in Kunst und Kultur seine Leidenschaft gilt. Nach eingereichtem Aufsatz und gemeistertem Vorstellungsgespräch, durfte ich mich als eine von 27 Studierenden über die Zusage in Ludwigsburg freuen. „Die Kunst, Kultur zu ermöglichen“ lautet seitdem das Leitmotiv unseres Studiums und fachlichen Handelns. Nach zwei Semestern Kulturmanagement ist mein persönliches Fazit durchaus positiv: Die Lehrinhalte sind anwendungsbezogen und durch zahlreiche Gastdozenten sehr perspektivreich. Der gegenseitige Austausch, ein ausgewogener Studienplan und die Unterstützung beim Aufbau von Netzwerken zeigen mir, dass ich mich auf mein bevorstehendes Berufsleben gut vorbereitet fühlen darf. Dies verdanke ich aber auch meinen fachlich relevanten Nebenjobs und Praktika. Weitere wichtige Stationen zur Orientierung waren zudem mein Masterabschluss in der Denkmalpflege sowie eine einjährige Berufstätigkeit kurz vor diesem zweiten Masterstudium. Übrigens heißt es nach den Seminaren für uns Studierende des Kulturmanagements „Theater muss nicht immer sein“: Dann brennen wir gemeinsam für eine kreative Freizeitgestaltung.

www.ph-ludwigsburg.de

Annkathrin Ahle, 22
Annkathrin Ahle, 22

Lehramt, Pädagogische Hochschule, Ludwigsburg

Ich studiere Grund- und Hauptschullehramt in Ludwigsburg mit den Fächern Mathematik, evangelische Theologie und Deutsch. Ich bin nun im 7.Semester und werde ab Anfang nächsten Jahres mein 1.Staatsexamen machen. Der Lehrerberuf ist in meiner Familie schon fast eine Tradition, denn bereits meine Oma war Lehrerin wie auch meine Mutter. Als ich mir noch nicht ganz sicher war, was ich nach dem Abitur studieren möchte, bin ich ab und zu mit meiner Mutter mit in die Schule gegangen. Von da an wusste ich, dass ich Lehrerin werden möchte. Meine Ängste, dass der Beruf zu eintönig werden könnte, wurden mir schnell genommen. Jedes Kind und somit auch jede Klasse ist anders. Selbst gleiche Themen müssen für jede Klasse individuell vorbereitet werden. Den Spagat, allen Kindern gerecht zu werden und jedes Kind auf seine Weise bestmöglich zu fördern, reizt mich. Diesen Herausforderungen möchte ich mich stellen. Im Rahmen meines Lehramtsstudiums hatte ich beinah jedes Semester ein Praktikum. Es ist ein schönes Gefühl zu merken, wie ich im Unterrichten immer besser werde. Wenn ich nach einer gelungen Stunde in die Augen der Kinder schaue, weiß ich, dass genau das mein Traumberuf ist. Ich arbeite gerne mit Kindern zusammen und es macht mich glücklich, Kinder in ihrer Entwicklung zu unterstützen.

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Larissa Närdemann, 21
Larissa Närdemann, 21

Kultur- und Medienbildung, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg

Eigentlich wollte ich Kamera studieren. Bei meiner Recherche im Internet stieß ich dann aber auf den Studiengang Kultur- und Medienbildung, in dessen Beschreibung ich eine Auflistung meiner liebsten Freizeitbeschäftigungen sah. Ursprünglich aus Dortmund stammend und nach einem Jahr in Berlin wollte ich eigentlich auch auf keinen Fall nach Süddeutschland, doch der Studiengang ist selten und so verschlug es mich nach Ludwigsburg an die Pädagogische Hochschule. Eigentlich dachte ich, es wäre schwer, sich schon wieder in ein neues Umfeld einzuleben und neue Freunde zu finden. Doch es ging alles sehr schnell und mittlerweile zähle ich viele Kommilitoninnen und Kommilitonen zu meinem Freundeskreis. Eigentlich dachte ich, ich müsste keine Fremdsprache mehr lernen. Doch mittlerweile kann ich schon einige Worte schwäbisch. Ich ging auch eigentlich davon aus, ein Bachelorstudium wäre ein wenig wie Schule. Ist es auch, aber viele begleitende Projekte wie die Umsetzung eines Theaterstücks oder die Produktion eines Spielfilms gestalten das Ganze sehr spannend und unterhaltsam. Eigentlich dachte ich, während des Studiums bleibt keine Zeit mehr für Hobbys. Doch hier studiere ich mein Hobby und bin durch die Mitarbeit bei unserem Campus-TV „LuPHe“ meinem anfänglich geplanten Kamerastudium auch wieder ein bisschen näher gekommen. Darüber hinaus erlange ich Einblicke in Regiearbeit, Redaktionssitzungen, Lichtgestaltung und vieles mehr. Das Adverb „eigentlich“ kennzeichnet laut Duden einen meist halbherzigen, nicht überzeugenden Einwand. Ich studiere jetzt im vierten Semester und das Ende der Regelstudienzeit naht. Was dann kommt? Ich weiß es noch nicht. Aber ich mache mir keine Sorgen – eigentlich.

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Holger Frank Heimsch, 25
Holger Frank Heimsch, 25

Musik, Deutsch und Theologie, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg

„Hallo und herzlich willkommen. Am Mikrofon begrüßt Euch Holger Frank Heimsch.“ Normalerweise begrüße ich mit diesem Satz meine Hörerinnen und Hörer beim horads_88,6 - Campusmagazin Ludwigsburg. Ich studiere an der Pädagogischen Hochschule Musik, Deutsch und evangelische Theologie für das Lehramt an Grundschulen. Warum an der PH? Ganz einfach: Hier werde ich in meinen Stärken gefördert und lerne gleich von Beginn meines Studiums an mein zukünftiges Publikum - meine Schüler - kennen. Die PH bietet einem jungen Studenten wie mir viele Möglichkeiten sich auszuprobieren. Gerade im Bereich der Musik und Medien konnte ich in Ludwigsburg vieles erleben. Das Campusmagazin Ludwigsburg, welches bei horads_88,6, dem Hochschulradio Stuttgart, zu hören ist, bot mir die Möglichkeit als Moderator und Reporter in die Welt des Hörfunks einzutauchen. Seit Herbst 2009 sind bereits über 75 Sendung aus dem Studio der PH on air gegangen. Wenn ich nicht gerade im Studio sitze, singe und spiele ich im Hochschulchor der PH. Hier lade ich meine Akkus für den normalen Hochschulalltag wieder auf.

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